TSV Fichte Hagen 1863 e.V. - News

Am Samstag, 25. Januar vollendet nach über 80 – jähriger Mitgliedschaft im TSV Fichte Hagen, das Handball – Urgestein Josef – Jupp- Schroer bei guter Gesundheit sein 90. Lebensjahr. Und wenn man damals vor 80 Jahren nicht erst mit 10 Jahren in den TSV Fichte Hagen hätte eintreten durfte, so wären sicher Lebensalter und Mitgliedschaft heute mit gleicher Zahl belegt.

Anfang der 50 er Jahre übernahm Jupp Schroer von seinem legendären Vorgänger und Feldhandball - Meistertorwart, Andreas Herholdt die Platzwarttätigkeit auf der, auf seiner Struckenberg- Kampfbahn, die er dann bis ins Jahr 2004 über 50 Jahre mit größtmöglichen Einsatz und Freude ausführte. Und der Platz und seine Nebenflächen waren beim Jupp immer in bestmöglichen Zustand. Das war sein zu Hause.

Aber besonders als seine so bewunderten Feldhandballer den Spielbetrieb auf dem immer mustergültig ab gekreideten Struckenberg endgültig aufgaben, war doch viel Wehmut bei Jupp festzustellen. Obgleich, auch heute lässt er Dank Sky nur dann ein Handballspiel aus, wenn sich Spiele im Fernsehen überschneiden.

Für seine Verdienste wurde Jupp Schroer 1967 die silberne Vereinsplakette verliehen, im Jahre 2000 erfolgte die Ernennung zum Ehrenplatzwart, zum gleichen Termin übrigens wie dem ebenso großartigen Ehrenplatzwart an der Wörthstraße, Helmut Siemes.

Im Jahre 2007 ernannte der TSV Fichte Hagen Jupp Schroer zu seinem Ehrenmitglied.

Seine Verdienste um und für seinen TSV Fichte Hagen fanden so die verdiente Anerkennung. Eine solche Lebensleitung im Ehrenamt geht nicht ohne die Familie. Und so konnte sich Jupp immer auf seine Christa verlassen, die ebenfalls in diesen Tagen Ihren 88. Geburtstag feiert. Bleibt zu hoffen, dass Sie gesundheitlich Jupp wieder mehr folgen kann und doch noch besser wieder auf die Beine kommt.

Der Verein ist stolz, Jupp Schroer in seinen Reihen zu wissen und gratuliert herzlich.

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Donnerstag, 23 Januar 2020 22:12

Neuer Internetauftritt beim TSV Fichte Hagen

In einer 2. Gesprächsrunde haben wir Dienstag Abend den weiteren Weg zu einer neuen Fichte Homepage besprochen.

Ziel ist es, bis spätestens zur Jahresmitte 2020 eine zielorientierte und mit Mehrwert für den Verein, seine Abteilungen und seine Mitglieder strukturierte neue Homepage auf die Beine stellen.

Das geht insbesondere für die Abteilungsbereiche nur mit vollster Unterstützung aus eben diesen.

Als Partnerfirma für die inhaltliche und strategische Begleitung haben wir die Firma Ultrapixel GbR aus Hagen - Eilpe ausgewählt, die mit sehr viel Herzblut in diese nicht einfache Aufgabe einsteigen will und wird.

Als nächsten Schritt werden wir sowohl die aktuelle Gliederung unserer bisherigen Seite als auch einen Fragebogen zu Euren Wünschen, Anregungen und Ideen für die neue Seite in der kommenden Woche aussenden.

Dieser Frage- und Anregebogen ist kurzfristig, spätestens aber innerhalb von 14 Tagen zurückzusenden.

Wenn in den Abteilungen andere oder weitere Internetredakteure als wie hier angeschrieben benannt werden sollen, bitten wir diese Mail dorthin weiterzuleiten und uns auch deren Namen und Angaben zu benennen?

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Dienstag, 07 Januar 2020 00:44

Ein frohes neues Jahr...!

...hat der Förderring seinen Mitgliedern auch in diesem Jahr wieder gewünscht. Die traditionelle Kurrende führte uns in diesem Jahr von der Wörthstraße über den Rafflen- und Riegerbusch hinauf zum Struckenberg. Auf dieser Tour wurde an ausgewählten Stationen den Förderringsmitgliedern ein musikalischer Neujahrsgruß geboten. Im Gegenzug konnte sich der Chor über eine hochprozentige Belohnung freuen. Auch der kleine Hunger wurde gestillt, um den weiten Weg durchs Eilper Feld bestreiten zu können. Die Runde endete planmäßig bei Bärbel auf dem Struckenberg. Hier wurde die Kurrende kurzfristig noch zum Geburtstagsständchen umgeschult...

Eine tolle Einrichtung, die im nächsten Jahr auf neuer Route bestimmt ihre Fortsetzung finden wird. An dieser Stelle ein Dank an alle Mitwirkenden!

Anbei ein paar Impressionen von den diesjährigen Stationen.

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Montag, 02 Dezember 2019 19:45

Sportlerwahl 2019

Liebe Sportlerinnen, liebe Sportler, liebe Vereinsvertreter,

haben Sie schon abgestimmt? Die Sportlerwahl 2019 läuft.

Wählen Sie die Sportlerin, den Sportler, die Mannschaft des Jahres 2019 in Hagen.

Erstmals haben wir in diesem Jahr auch unsere Mitgliedsvereine um Vorschläge für die Nominierungen gebeten, eine unabhängige Jury hat aus diesen Vorschlägen ausgewählt. Das Ergebnis und alle weiteren Informationen finden Sie auf der Homepage des SSB Hagen unter

https://www.ssb-hagen.de/index.php/sportlerwahl-2019

Wir freuen uns auf Ihre Abstimmung.

 

Mit sportlichen Grüßen aus Hagen

Stadtsportbund Hagen e. V.

Wir lieben Sport !

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Mittwoch, 27 November 2019 13:30

Aktuelles Urteil zum Sportunfall

Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 14.11.2019
- 22 U 50/17 -

Kein Anspruch auf Schadensersatz gegen Torfrau im Hallenhandball ohne rote Karte mit Bericht

Bei fehlendem Bericht ist von Regelwidrigkeit im Rahmen des körperbetonten Spielbetriebs auszugehen

Stoßen die Torfrau und eine Angreiferin beim Sprungwurf im 6-Meter-Torraum zusammen, kommt eine Schadens­ersatz­verpflichtung der Torfrau für Verletzungen der Angreiferin nur in Betracht, wenn gegen die Torfrau eine rote Karte mit Bericht verhängt wurde. Wird allein eine rote Matchkarte ohne Bericht verhängt, die sich nicht auf weitere Spielteilnahmen auswirkt, kommen Ersatzansprüche nicht in Betracht. Dies geht aus einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main hervor.

Dem Verfahren lag folgender Sachverhalt zugrunde: Die Parteien waren Spielerinnen gegnerischer Jugendmannschaften bei einem Hallenhandballspiel. Kurz vor Schluss machte die Klägerin im Rahmen eines Tempo-Gegenstoßes einen Sprungwurf. Die Beklagte, Torfrau der Gegnerinnen, versuchte den Wurf abzuwehren. Beide trafen im 6-Meter-Torraum zusammen. Die Klägerin stürzte und erlitt einen Kreuzbandriss im linken Knie. Der Schiedsrichter erteilte der Beklagten eine rote Karte ohne Bericht. Sie war für das fragliche Spiel, nicht aber darüber hinaus gesperrt. Die Klägerin begehrt Schmerzensgeld und Schadensersatz.

OLG: Deliktischer Schadensersatz kommt nicht in Betracht

Das Landgericht Darmstadt gab der Klage weitgehend statt. Die hiergegen gerichtete Berufung hatte vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main Erfolg. Das Gericht wies die Klage ab. Die Beklagte habe vorliegend nicht dermaßen grob regelwidrig gehandelt, dass ein deliktischer Schadensersatzanspruch in Betracht käme, stellte das Oberlandesgericht nach Beweisaufnahme fest.

Keine Haftung bei Einhaltung von Regeln bei Mannschaftssportarten

Die Herbeiführung einer Verletzung des Kontrahenten (Gegenspielers) bei Einhaltung der Spielregeln könne regelmäßig keine Haftung des Schädigers aus Delikt begründen, stellte das Oberlandesgericht insbesondere im Hinblick auf Mannschafts-Kampfsportarten fest. Welche Gefahren im Einzelnen hingenommen werden müssten, richte sich nach den jeweiligen Sportarten. Basketball, Fußball oder Hallenhandball stellten hohe Anforderungen an die physische und psychische Kraft, Schnelligkeit, Geschicklichkeit und körperlichen Einsatz der Mitspieler. Gewisse Kampfhandlungen seien dabei auch von einem sorgfältigen Spieler nicht zu vermeiden, wenn dieses nicht sein Charakter als lebendiges Kampfspiel verlieren solle - auch wenn es nach den Spielregeln bereits als Foulspiel gewertet werde.

Voraussetzung für haftungsbegründendes Verhalten ist grobe Verletzung der Wettkampfregeln

Folglich sei nicht jede geringfügige Verletzung einer dem Schutz der Spieler dienenden Regel fahrlässig und damit haftungsbegründend. Für eine deliktische Haftung komme es vielmehr darauf an, ob die Verletzung eines Spielers auf einem Regelverstoß eines Gegenspielers beruht, der über einen geringfügigen und häufigen Regelverstoß deutlich hinausgehe und auch einen Grenzbereich zwischen gebotener kampfbedingter Härte und unzulässiger Unfairness klar überschreite, so das Oberlandesgericht. Voraussetzung für ein haftungsbegründendes Verhalten sei mithin das Vorliegen einer groben Verletzung einer zum Schutz von Spielern bestimmten Wettkampfregeln (etwa nach Ziff. 8.5 der Wettkampfregeln). Hier habe der Sachverständige das Verhalten der Beklagten überzeugend nicht als besonders unsportlich, sondern lediglich als unnötige Härte aus jugendlichem Übereifer eingeordnet.

Haftung nur bei roter Karte mit Bericht

Dabei sei auch zu berücksichtigen, dass sich der Vorfall im 6-Meter-Bereich der Torfrau ereignet habe. Springe ein Spieler dort hinein, sei ein Zusammenstoß sein Risiko. Bedeutung erlange zudem, dass der Schiedsrichter eine rote Karte, jedoch ohne Bericht erteilt habe. Erst ein Bericht i.S.v. Ziff. 8.6 der Wettkampfregeln liefere die Basis für die spielleitende Stelle, um später über Sanktionen zu entscheiden. Nach dem Regelwerk sei bei schwerwiegenden Regelverstößen eine rote Karte mit Bericht vorgesehen. Der Bericht ermögliche eine eindeutige Tatsachenfeststellung. Fehle der Bericht wie hier, sei davon auszugehen, dass die Regelwidrigkeiten sich im Rahmen des körperbetonten Spielbetriebs hielten und deshalb dadurch bedingte Verletzungen von der Einwilligung des Verletzten umfasst seien, stellt das Oberlandesgericht abschließend fest.

 

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